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Die Wut und der Wille.

Wie alles begann

Anfangs war die Wut. Wut über große Nachhaltigkeitskampagnen und der Auszeichnung konventioneller Labels mit "Öko-Preisen". Wut, dass Verbraucher, die nicht aus der Modewelt kommen, kaum eine Chance haben zwischen sinnvoll hergestellten Produkten und konventionellen zu unterscheiden. Wut, das Lieferketten nicht ordentlich offengelegt werden.

Dann kam der Wille. Der Wille es besser zu machen als die Hersteller, bei denen der Produzent kaum eine Chance auf wirtschaftlichen Erfolg hat, dafür das eigene Label satte Gewinne einfährt. Die aufgrund ihrer Marktgröße Einfluss nehmen könnten auf die Bedingungen vor Ort - es aber aus Profitgier schlicht nicht wollen.


Jeder Verbraucher hat mit seiner Kaufentscheidung starken Einfluss auf das Angebot am Markt und damit auch auf die Arbeitsbedingungen in der Produktion. Das hat wenig mit dem persönlichen Budget, als vielmehr mit der persönlichen Einstellung zu tun. Lasst uns mit unserem Konsum einen kleinen Teil zur Verringerung von Ungleichheit und Ressourcenausbeutung tun! Wir haben in der Hand, wie unsere Zukunft aussieht! Packen wir es an. Ehrlich. Lässig.

 

Unsere Werte

Transparenz in der Lieferkette.
Wir erzählen gerne, wo genau und wie unsere Schuhe gefertigt werden. Eines ist eh klar: gefertigt wird zu 100% in Portugal. Damit Du den Schuh einmal um die Welt trägst, nicht die Lieferkette. 

Nachhaltige Materialien. 
Klar achten wir, wo möglich, auf nachhaltige Rohstoffe. Warum nur wo möglich? Weil einige umweltfreundlichere Rohstoffe mehr als doppelt so teuer sind - und das bei unseren kleinen ersten Mengen einfach nicht kalkulierbar ist. Unser Ziel ist aber 100% recycelte oder aber sinnvoll hergestellte Komponenten zu verwenden.

Bodenständiges Wirtschaften. 
Wir haben keine riesen Margen und heimsen keine riesen Gewinne ein. Wir kalkulieren taff und zielorientiert. Vom Design über das Marketing bis zum Verkauf. So, dass jeder gut davon leben kann. Aber eben auch nicht mehr.

 

Nachhaltige Materialien

TURNS setzt auf minimales Design und sinnvolle Komponenten bei der Herstellung. Das heißt: wir lassen weg, was nicht unbedingt von Nöten ist: Keine aufwendigen Verpackungen, keine Hangtags, die der Kunde nach Kauf direkt vernichtet. Bei den Komponenten der TURNS Sneaker achten wir auf nachhaltige Herstellung. Unser Oberstoff besteht zu 60% aus recycled Cotton, unsere Sohle aus knapp 30% recycled Rubber. Die Mischung mit neuen Materialien ist nötig, um Formstabilität, Farbechtheit, Schmutzunempfindlichkeit und Komfort zu garantieren. Aber natürlich suchen wir immer neue Lösungen und haben das stete Bestreben die Recycling Quote zu erhöhen.

 
 

Die Gründerin

Katja Wagner stellt sich vor

Ich bin Katja Wagner, die Gründerin des Labels. Textilverliebt seit jeher, in der Branche tätig seit über 10 Jahren und mit den Schattenseiten der Industrie leider bestens vertraut. Viele Auslandsreisen, ob nach Bangladesch, Indien, China, Vietnam oder Thailand, haben mein Bewusstsein für Produktionsbedingungen gestärkt. Ist man einmal mit den Details der Textil/Schuhherstellung vertraut, durchschaut man die Begrenztheit von Zertifikaten und Einsichtsmöglichkeiten in Produktionsbetriebe schnell. Mich persönlich hat es seit langem geärgert wie Labels ihre Produkte anpreisen oder ausschreiben – und damit bewusst wichtige Informationen zur Herkunft der Produkte verschweigen oder aber irre führend darstellen.
Mein Label hat den Anspruch, Konsumenten über die Eigenschaften und die Herstellung des Produkts aufzuklären. Damit ein Kauf selbstbestimmt und im Bewusstsein über die Auswirkung getätigt werden kannn.

 
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Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Aller Anfang ist schwer - vielleicht hast du Ideen, was wir besser machen können oder Interesse an einer Zusammenarbeit? Dann melde dich gerne. In der Startphase wird Gründerin Katja alle Fragen persönlich beantworten.

 

Wir in der Presse.

Berichte und Videos

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Für Katja Wagner stehen faire Bedingungen für Umwelt und Menschen im Vordergrund.

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Ein Interview mit der myturns Gründerin Katja Wagner

"Auf ein Braumadl mit" I Bier trifft Schuh

Wirtshausgespräch über myturns bei einem guten Braumadl

Nachhaltiges Sneaker-Label in Ansbach gegründet

In Ansbach hat eine 30-Jährige trotz Corona-Pandemie ihr eigenes Sneaker-Label gegründet.

Sie kämpft mit Schuhen für faire Bezahlung

Start Up. Mehr als zehn Jahre arbeitet Katja Wagner in der klassischen Modeindustrie - bis sie genug von ihr hat.

 
Image by Priscilla Du Preez

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